WERKSTÄTTEN KÖLN

/// UNSERE WERKSTATT-STANDORTE

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Haben Sie Fragen? Wir antworten gerne!

  • Wie läuft eine berufliche Rehabilitation ab?

    /// Menschen, die Aufgrund einer psychischen Erkrankung oder einer anderen Behinderung vorübergehend oder dauerhaft den Anforderung unserer Leistungsgesellschaft nicht gerecht werden, können mithilfe von Angeboten unserer Werkstätten im Rahmen einer beruflichen Rehabilitation wieder am gesellschaftlichen Arbeitsleben teilhaben.

    /// Zu Beginn der beruflichen Rehabilitation in unseren Werkstätten steht das Eingangsverfahren. In maximal drei Monaten lernen Sie die Werkstatt kennen: die räumliche Umgebung, die Fachkräfte, die anderen Gruppenmitglieder. Im Eingangsverfahren möchten wir Ihnen alle Optionen der beruflichen und personalen Weiterentwicklung aufzeigen und Ihnen die Erprobung unserer vielfältigen Arbeitsbereiche ermöglichen. 

    /// In verschiedenen arbeitsbegleitenden Angeboten vermitteln wir allgemeinbildende, berufspraktische und persönlichkeitsfördernde Grundkenntnisse. Auf das Eingangsverfahren folgt eine in der Regel zwei Jahre dauernde Berufsbildungsmaßnahme. Hier vermitteln wir Ihnen Grundlagen für die Arbeitsangebote unserer Werkstatt. Auf der Basis einer zuverlässigen wertschätzenden und partnerschaftlichen Beziehung möchten wir Sie unterstützen, persönliche und berufliche Fähigkeiten (wieder) zu entdecken. Im zweiten Berufsbildungsjahr wollen wir Sie in die Lage versetzen, die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten zu festigen, perspektivische Überlegungen und Zielsetzungen für die Zeit nach dem Berufsbildungsbereich anzustellen und Möglichkeiten der Wiedereingliederung auf dem Arbeitsmarkt bzw. die Aufnahme einer beruflichen Ausbildung auszuloten. Hierzu können unter Anderem betriebliche Praktika gezielt genutzt werden. 

    /// Im Anschluss an die Maßnahme im Berufsbildungsbereich bieten wir allen Teilnehmern einen passgenauen Arbeitsplatz im Arbeitsbereich unserer Werkstatt. Fast alle Arbeitsplätze in unseren Werkstätten sind barrierefrei gestaltet. Als Mitarbeiter unserer Werkstatt können Sie wöchentlich bis zu zwei arbeitsbegleitende Angebote wahrnehmen. Wir bieten Ihnen sowohl persönlichkeitsfördernde Kreativ- und Ausgleichsangebote als auch wissensvermittelnde Qualifizierungsangebote.

    /// Der Arbeitsbereich schafft auf diese Weise Perspektiven um weiterhin Wissen und Kompetenzen zu erwerben. Ein breit gefächertes Arbeitsangebot mit einfachen bis hin zu komplexen Tätigkeiten garantiert Produkte und Dienstleistungen mit hoher Marktfähigkeit. Mit diesen Voraussetzungen schaffen wir eine Kultur, die eine Teilhabe an der realen Arbeitswelt für alle Mitarbeiter ermöglicht.

  • Habe ich freie Werkstattwahl?

    /// Ja, Sie dürfen Ihren Arbeitgeber frei wählen.
    Die UN-Konventionen „Gleichberechtigte Teilhabe“ sichert Ihnen ein freies Wunsch- und Wahlrecht zu!

  • Wer finanziert meinen Werkstattplatz?

    /// Bei der Beruflichen Bildungsmaßnahme übernimmt entweder die Agentur für Arbeit oder die Deutsche Rentenversicherung die Kosten.

    Wenn Sie fest mit einem Werkstattvertrag bei uns tätig werden, zahlt in der Regel der überörtliche Sozialhilfeträger (z.B. LWL).

  • Bekomme ich eine Rente?

    /// Ja. Wir zahlen vom ersten Tag Ihrer Anwesenheit monatlich in die Rentenkasse für Sie ein. Bereits nach 20 Jahren haben Sie einen Anspruch auf eine Erwebsminderungsrente. Ab den 65. Lebensjahr erhalten Sie die Altersrente.

  • Bin ich krankenversichert?

    /// Natürlich! Wir, als Ihr Arbeitgeber, versichern Sie bei jeder gesetzlichen Krankenversicherung Ihres Vertrauens.

  • Wie hoch ist mein Lohn?

    /// Sie bekommen während der Berufsbildungszeit ein Ausbildungsgeld von der Agentur für Arbeit oder ggf. ein Übergangsgeld von der Rentenversicherung. 

    Im Arbeitsbereich erhalten Sie einen Grundlohn von 75€ und ein Arbeitsförderungsgeld von 26€ zzgl. einer Lohngruppe, die sich an Ihrer Arbeitsleistung orientiert.

  • Kann ich ein Praktikum machen, bevor ich mich entscheide?

    Kann ich ein Praktikum machen, bevor ich mich entscheide?

    //// Ja! Zur Entscheidung besteht die Möglichkeit einer zweiwöchigen Hospitation in einer unserer vielen Betriebsstätten und Abteilungen. Falls Sie sich daraufhin für die Beantragung einer beruflichen Rehabilitation bei uns entscheiden, ist in der Regel eine Tagesstrukturierung in Form eines Praktikums bis zum Beginn der Maßnahme möglich.

  • Wo arbeite ich?

    /// Das entscheiden Sie selbst. Sie können entweder aus dem Angebot unserer Arbeitsgruppen aus den Bereichen Dienstleistung, Handwerk oder industrielle Fertigung wählen, oder aber auch auf Außenarbeitsplätzen, in Integrationsbetrieben oder anderen Betrieben des ersten Arbeitsmarktes arbeiten.
    Wir helfen Ihnen gern bei der Auswahl!

  • Wie komme ich zur Arbeit?

    /// Sie erhalten von uns ein Jahresticket für den Öffentlichen Personennahverkehr oder können in einer unserer Fahrlinien mitfahren. Wenn Sie auf einen Einzeltransport angewiesen sind, stellen wir Ihnen einen Fahrdienst.

  • Wieviel Stunden pro Tag muss ich arbeiten?

    /// In der Regel arbeiten Sie montags bis donnerstags von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr und freitags von 8:00 Uhr bis 14:00 Uhr. Sollten Sie aber krankheitsbedingt oder aus anderen persönlichen Gründen eine geringere Arbeitszeit wünschen, können wir gemeinsam eine für Sie angemessene Stundenzahl vereinbaren.

  • Bekomme ich mein Mitttagessen gestellt?

    Bekomme ich mein Mitttagessen gestellt?

    //// JA. Wir bieten Ihnen ein Auswahlessen, d.h. Sie können zwischen mehreren Gerichten wählen. Zudem können wir Ihre Wünsche bzgl. Diäten oder vegetarischer Kost berücksichtigen.

  • Wieviel Urlaub habe ich?

    /// Der generelle Urlaubsanspruch beträgt 30 Tage pro Jahr. Bei Vorlage eines Schwerbehindertenausweises, haben Sie Anspruch auf zusätzlich 5 Tage Urlaub.

  • Kann ich bei den Alexianern eine Ausbildung machen?

    Kann ich bei den Alexianern eine Ausbildung machen?

    /// Ja. Wir bilden im hauswirtschaftlichen Bereich auch aus. Sprechen Sie uns gerne an.

  • Wo gehe ich hin, wenn ich Probleme habe?

    /// In jeder Arbeitsgruppe haben Sie eine Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung, die Ihr erster Ansprechpartner vor Ort bei Problemen und Fragen ist.
    Bei weitergehenden Fragestellungen steht Ihnen der Soziale Dienst beratend zur Seite.

  • Weitere Fragen zur Werkstatt-Aufnahme

    Gerne beantworten wir weitere Fragen in einem persönlichen Gespräch.
    Kommen Sie doch einfach mit uns in Kontakt!

     

     

/// Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Broschüre (Download).