AKTUELLES AUS KÖLN

/// Im Verbund mit der GWK: Ausstellung kämpft mit Schwarz-Weiß-Fotos gegen Schwarz-Weiß-Denken

Köln, 14. März 2019. Menschen, die in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) arbeiten, haben regelmäßig mit verschiedenen Vorurteilen zu kämpfen. Die Ausstellung „Das andere Ich“ im Foyer der Gemeinnützige Werkstätten Köln GmbH (GWK) in Rodenkirchen, Sürther Straße 310, räumt ab heute mit Klischees und Schwarz-Weiß-Denken auf.

Flyer "Das andere Ich", Foto: Nina Wallenborn

Auf den insgesamt 14 Schwarz-Weiß-Fotografien der Künstlerin Nina Wallenborn steht jeweils der Mensch und nicht seine Behinderung im Vordergrund. Interessierte Besucher können „Das andere Ich“ bis zum 31. Mai, montags bis donnerstags von 8.30 bis 15.00 Uhr und freitags von 8.30 bis 13.00 Uhr, besuchen. Der Eintritt ist kostenlos.

„Ich habe mich bewusst für Schwarz-Weiß-Fotografien entschieden, weil diese den Menschen stark in den Vordergrund rücken und dabei nichts vom Wesentlichen ablenkt“, so Wallenborn. Die Zusammenarbeit mit der GWK entstand während verschiedener Fotoaktionen zu Weihnachten und auf dem Sommerfest. Dabei begeisterte die Fotografin zum einen die Zusammenarbeit mit den Beschäftigten und zum anderen auch die positive Resonanz auf ihre Bilder. Aus diesem Grund entschied sich Wallenborn dazu, eine Ausstellung zu organisieren. Ob und welche Behinderung die Porträtierten haben, wusste sie dabei nicht. Für sie spielte lediglich eine Rolle, dass sich alle von ihrer besten Seite zeigen konnten: „Und so gesehen werden, wie sie gesehen werden wollen“.

Nina Wallenborn ist gebürtige Hamburgerin, lebt und arbeitet seit 2011 in Köln. Sie betreibt in Deutz ein Fotostudio, in dem sie neben Menschen auch Tiere ins rechte Licht rückt.

„Das andere Ich“ – Kein Platz für Schwarz-Weiß-Denken

14. März - 31. Mai 2019

montags-donnerstags 8.30-15 Uhr

freitags 8.30-13 Uhr

im Foyer der

Gemeinnützige Werkstätten Köln GmbH,
Sürther Straße 310,
50999 Köln-Rodenkirchen.