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/// Alexianer eröffnen neue Werkstatt für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen in Köln-Westhoven

Am Freitag, dem 12. Oktober 2018, wird die Werkstatt für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen in Köln-Westhoven nach nur einem Jahr Bauzeit eröffnet.

Vor sieben Jahren ging bereits die erste Alexianer Werkstatt für Menschen mit erworbenen neurologischen Schädigungen an den Start. An dem neuen Standort in Köln-Westhoven entstanden 105 Arbeitsplätze. Die Wünsche und Bedürfnisse der Menschen, die hier tätig sind, wurden aufgenommen und die Räume großzügig und weitläufig gestaltet. Es gibt viele Begegnungsmöglichkeiten und ansprechend ausgestattete Räume für Bildung und Förderung. Menschen mit schweren Beeinträchtigungen werden dort, etwa in einem angepassten heilpädagogischen Bereich, adäquate Rahmenbedingungen geboten.

Rund 25 Mitarbeiter betreuen zukünftig die Beschäftigten. „Wir sind unseren Förderern, allen voran dem Landschaftsverband Rheinland, unseren Kooperationspartnern und nicht zuletzt unseren Auftraggebern dankbar, dass wir auf diese Weise ein zeitgemäßes und zugleich wohl­tuendes Umfeld für unsere Beschäftigten schaffen konnten“, betont Matthias Hopster, Geschäftsführer der Alexianer Werkstätten GmbH. „Wir legen großen Wert auf die Kompetenzförderung der Menschen. Hier geht es darum, dass die Betroffenen etwas von den Fähigkeiten zurück gewinnen, die sie durch die Hirnschädigung verloren haben“, beschreibt Stefan Strabelzi, Leiter der Alexianer Werkstatt für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen, das Besondere an der neuen Werkstatt. Eine Theatergruppe befindet sich gerade im Aufbau. Auch ein Sport- und Bewegungsangebot für die Beschäftigten wird es geben. Am Werkstatt-Standort werden außerdem Heilerziehungspfleger praktisch ausgebildet.  (kv)