AKTUELLES MÜNSTER

/// Mit Spielfreude begeistert: Viel Applaus zur 2. Alexianer Kulturzeit

Einen wunderbaren Theaterabend erlebten die Gäste der 2. Alexianer-Kulturzeit, die diesmal unter dem Motto: „Normal & doch ganz schön jeck“ stand.

Das Alexianer Werkstatt-Theater begeisterte mit seiner Spielfreude und Ausdruckskraft. Foto: Alexianer/Katrin Volk

Die Turnhalle im Dominikus-Brock-Haus auf dem Alexianer-Gelände war in einen blumengeschmückten Theatersaal verwandelt worden. Im  Foyer empfing das Hauswirtschafts-Team der Alexianer-Werkstätten die Gäste mit lecker-leichten Sommerköstlichkeiten mit Klostergärtnerei-Kräutern. Das Kölner Alexianer-Werkstatt-Theater „Quasi Normal“ unter Leitung von Marco Büttgenbach und musikalisch begleitet von Udo Turowski machte auf der Bühne den Anfang mit witzigen, aber auch  sehr nachdenklich stimmenden Szenen aus dem Alltag. Die Beschäftigten der Alexianer-Werkstätten, die einmal wöchentlich im Rahmen der begleitenden Kreativ-Angebote  auf der Bühne des Dominikus-Brock-Hauses proben, meisterten ihre Auftritte bravourös. Trotz Lampenfieber und vor vollem Haus begeisterten die Akteure mit ihrer Ausdruckskraft und ihrer Spielfreude. Nach der Pause entführte das Theater „Fulminant“ unter Leitung von Ulrike Pyll-Heidkamp die Zuschauer in „das Irrenhaus  des Mr. Pilk“ von Ken Campbell. Die Bonner Theaterkompagnie, in der psychiatrieerfahrene Schauspieler und interessierte Laien zusammenwirken, hat bereits sieben große Produktionen in Bonn, Köln, Eitorf und Mönchengladbach aufgeführt. Auch diesmal wurde „Fulminant“  vom Publikum für sein intensives und humorvolles Spiel mit viel Applaus bedacht.

Mit der neuen Reihe „Alexianer Kulturzeit“ soll psychiatrieerfahrenen Beschäftigten der Alexianer Werkstätten die Plattform geboten werden, sich künstlerisch zu erproben. Zum Auftakt der Veranstaltungsreihe konnte eine Krimi-Lesung in Zusammenarbeit mit dem Kölner Psychiatrie-Verlag präsentiert werden. Weitere Veranstaltungen sind schon in Planung.