AKTUELLES MÜNSTER

Die Alexianer Werkstätten präsentieren sich auf dem Apisticustag

Auf dem zweitägigen Apisticustag in der Speicherstadt Coerde, der größten Messe für Bienenkunde und Imkerei im Norden Deutschlands, präsentierte sich die Klostergärtnerei mit ihren Pflanzen und Eigenprodukten der Alexianer Werkstätten.

Das Produkt im Mittelpunkt war natürlich der Honig. Die gut 4.000 Gäste hatten neben dem Kauf auch die Gelegenheit, die Honigproduktion mit seinen verschiedenen Arbeitsschritten kennenzulernen. Dazu gehören das Schleudern, Abfüllen, Etikettieren genauso wie das Gießen von Mittelwänden, die den Bienen beim Wabenbau von Nutzen sind.

Bislang galt das „Kaltschleudern“ als Gütezeichen für Honig. Dieser Begriff ist jedoch ebenso überholt wie das Prädikat „wabenecht“. An ihre Stelle treten nun Qualitätsmerkmale wie „Auslese“ oder „Premium“, mit denen der hochwertige Honig beworben wird.

Das erfuhren auch die Imker der Klostergärtnerei auf einem zweitägigen Lehrgang des Kreisimkervereins Münster auf dem Rieselfeldhof. Referent Andreas Gehrke informierte aber nicht nur über Gesetzesänderungen und Vermarktungsstrategien, sondern empfahl den Bienenzüchtern zudem, einen guten Kontakt mit den Bauern zu pflegen. Das sei in beiderseitigem Sinn, denn die Landwirtschaft profitiere von der Bienenbestäubung. Auch die Westfälischen Nachrichten berichteten über den Imker-Lehrgang.