Onkel Alex – erster LebensmittelPunkt in Telgte feierlich eingesegnet.

Am Dienstag, dem 12. Februar 2019, wurde er erste Onkel Alex in Telgte feierlich eröffnet. Von der Idee – von der es heißt, sie sei 2017 zwischen Werkstattleiter Norbert Mussenbrock und Wolfgang Pieper, dem Bürgermeister der Stadt Telgte, am Rande des Sportplatzes entstanden – bis hin zum heutigen Festtag ist vieles passiert.

Und wie Projektleiterin Petra Mussenbrock in ihrer Eröffnungs- und Dankesrede treffenderweise feststellte: „Es ist eine Leistungsschau der Alexianer Werkstätten insgesamt.”

Vom Innenausbau durch das AlexTischWerk, der Gestaltung des Bereiches am Pumpenpatt durch das AlexGaLaWerk, der Klostergärtnerei und der Schlosserei, dem Design und der Gestaltung durch AlexDesign, AlexOffice und der Werbetechnik, bis zu Einkauf, Lager und Logistik – alles wurde durch die Leistungen der Alexianer erbracht und vollbracht! Auch die Tücken, die ein historisches Gebäude bereithält (zwei (!) Wasserschäden, der Fund eines historischen Brunnens) und die eine Eröffnung verzögern könnten, wurden gemeistert. Das Ergebnis ist – so ist es von jedem Gast der Eröffnung zu hören – „Wunderschön!”

Der Fußboden aus Terrazzino-Kacheln, deren Muster eine Anlehnung an den Boden im Klostergebäude in Amelsbüren ist und manchen Gästen ein erstauntes: „Ich glaube, ich bin in Klausur!”, abrang. Die weißen Regale werden von hellgebeiztem Holz eingefasst und oben durch eine Schmuckkante abgeschlossen … Der Clou aber ist das Licht! Es gibt kein einziges Deckenlicht, sämtliche Beleuchtung ist indirekt: Das Licht schimmert aus den Regalen heraus und hebt die Originalität und Qualität der Alexianer-Produkte hervor. Daneben bietet das Sortiment Produkte von 19 regionalen Lieferanten, viele davon biozertifiziert, die einen schmackhaften Querschnitt gegenwärtiger westfälischer Ess- und Trinkkultur besonderer Güte bieten.

Erstaunt war Bürgermeister Wolfgang Pieper über den Andrang zur Eröffnung und führte in seinen Willkommensworten zwei wesentliche Gründe an, warum er sich über die Eröffnung des Onkel Alex im Besonderen freue. Der erste Grund sei, dass Onkel Alex in doppeltem Sinn eine Lücke fülle: eine räumliche, denn das Gebäude stand länger leer, und eine wirtschaftliche, denn das innerstädtische Warenangebot Telgtes würde sinnvoll ergänzt. Der zweite Grund sei die Tatsache, dass es sich um einen Inklusionsbetrieb handelt. „Manche der Mitarbeiter haben eine Behinderung, andere glauben sie hätten keine!”

Auch die Vertreter des Werkstattrates und der Mitarbeitervertretung drückten ihre Freude über die neuen und schönen Arbeitsplätze aus, dem folgte die feierliche Segnung durch Pastor Küppers und Diakon Stefan Pölling, der in seiner Ansprache das Markusevangelium, genauer die Kindersegnung ansprach (Markus, Kapitel 10,13-16). „Jesus begegnete ihnen auf Augenhöhe, dies hat er uns vorgemacht und wenn uns dies hier auch gelingt, dann wird aus diesen Räumen ein Ort der Toleranz und Nächstenliebe.”

Bald folgen die Eröffnungen weiterer LebensmittelPunkte in Hiltrup und Wolbeck und auch im fernen Aachen, dem ältesten Standort der Alexianer in Deutschland, wird bereits ein Marktleiter gesucht – Fortsetzung folgt.

P.S.
Auch die Westfälischen Nachrichten stellten das Konzept des Onkel Alex bereits zur Zeit des erfolgreichen „Problaufs” vor und widmen der feierlichen Einsegnung ebenfalls einen Artikel.

 

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