WERKSTÄTTEN MÜNSTER

QUALITÄTSMANAGEMENT


Das Qualitätsmanagement der Alexianer

Werkstätten für Menschen mit Behinderung sehen sich seit einigen Jahren mit steigenden Qualitätsanforderungen konfrontiert. Industrielle Auftraggeber fordern von den Zulieferern ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem auf Basis der DIN EN ISO 9001. Das Normkapitel der DIN EN ISO 9001:2015 8.3 Entwicklung findet bei uns keine Anwendung, da wir uns in unserer Produkt- und Dienstleistungserstellung an konkreten Vorgaben unserer externen Kunden orientieren. Neue Eigenprodukte werden im Rahmen unseres Prozessmanagements geplant und implementiert.

Mit dem neuen Bundesteilhabegesetz, einer Überarbeitung und Novellierung des SGB IX, werden die Wahlmöglichkeiten für die Leistungsberechtigten um ein persönliches Budget für Arbeit erweitert und somit der Markt für andere Anbieter geöffnet. Damit stehen die Werkstätten für Menschen mit Behinderung zukünftig deutlich stärker im Wettbewerb.

Die Anpassungsfähigkeit an die Erfordernisse des Marktes der Arbeitswelt 4.0 verdeutlicht das Potential der Werkstätten und unterstützt den sozial-rehabilitativen Auftrag, indem es durch die Sicherung der Auftragslage zu einem vielfältigen Arbeitsangebot und einer angemessenen Entlohnung der behinderten Beschäftigten beiträgt. Dennoch ist die Werkstatt für behinderte Menschen eine Rehabilitationseinrichtung im Sinne des Sozialgesetzbuchs Neuntes Buch (SGB IX) und als solche hat sie den Auftrag, Menschen mit Behinderung gleichberechtigt am Arbeitsleben teilhaben zu lassen. In erster Linie sind daher die berufsbildenden und rehabilitativen Leistungen in einwandfreier Qualität zu erbringen.

Hierfür steht das Qualitätsmanagementsystem der Alexianer.