Oberbürgermeister besucht „FFB Workspace“ im AlexProWerk der Alexianer Werkstätten

Markus Lewe: „Münster wird zum Hotspot für die Batteriezellforschung“

Höchsten Respekt zollte Oberbürgermeister Markus Lewe den Forschern und Forscherinnen beim Besuch der Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle FFB, knapp ein Jahr nachdem der „FFB Workspace“ mit der Misch- und Beschichtungsanlage im „AlexProWerk“ der Alexianer Werkstätten startete.

Mischen, beschichten, die Rezeptur prüfen und optimieren – so läuft das hochkomplexe Verfahren in der Anlage zur Herstellung innovativer Batteriezellen. Das Ziel der Forscher und Forscherinnen unter dem Dach der Fraunhofer-Gesellschaft: Sie wollen neue Batteriefertigungstechnologien effizienter, günstiger und in höchster Qualität ermöglichen. „Sie forschen hier für das Übermorgen„, sagt Oberbürgermeister Markus Lewe. „Diese Batteriezellforschung ist das innovative Vorzeigeprojekt in Münster von nationaler Bedeutung. Münster entwickelt sich zum Hotspot der Batteriezellforschung in Deutschland“, sagt Lewe.

Professor Jens Tübke, Geschäftsführender Leiter der Fraunhofer FFB, bedankt sich bei der Stadt Münster für die Unterstützung beim Aufbau der Forschungsfertigung. „Mit Hilfe der Wirtschaftsförderung Münster und den Alexianer Werkstätten haben wir hier im ‚FFB Workspace‘ unseren ersten Maschinenpark aufgebaut. Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit unseren Projektpartnern die Forschung an der Batteriezellfertigung voranbringen können“, so Tübke beim Rundgang durch den Workspace mit Oberbürgermeister Lewe. Mit der Misch- und Beschichtungsanlage zur Fertigung von Batteriezell-Elektroden könne die Fraunhofer FFB diese Prozessschritte jetzt schon erproben und die gewonnenen Erkenntnisse für den weiteren Aufbau der Einrichtung nutzen. „Das ist für die Entwicklung des Projekts besonders wertvoll“, betont Tübke.

Über Kooperation zur Inklusion
Seit Oktober arbeitet Sarah Jansen von den Alexianer Werkstätten im Team der Forschenden. Als gelernte Chemisch-technische Assistentin konnte sie recht schnell entscheidende Labor-Tätigkeiten ausführen. Zu ihren Aufgaben gehören die Bedienung des Rheometers, ein Messgerät, das zur Ermittlung des Verformungs- und Fließverhaltens von Materie verwendet wird, sowie die Bedienung des PSA-Gerätes, zur Bestimmung von Partikelgrößen. „Wir sind hier alle per Du. Das Arbeitsklima ist total angenehm“, erzählt Jansen. „Ich bin froh, wieder in meinem gelernten Job tätig sein zu können.“ Jansen wird von Inklusionsbegleiter*innen der Alexianer Werkstätten beraten und begleitet. „Wir stehen aber genauso auch dem Fraunhofer mit Rat und Tat zur Seite“, erklärt Inklusionsbegleiter Mark Paffen. „Immer wieder sehen wir: Vielfalt im Unternehmen zahlt sich aus und bereichert die Arbeit im Team.“

Der „FFB Workspace“ im „AlexProWerk“ der Alexianer Werkstätten ist der erste Schritt für die Batteriezellfertigung. Geplant sind nach vollständigem Aufbau der Infrastruktur rund 150 Mitarbeitende. Auf einer Fläche von 17 000 Quadratmetern soll bis Ende 2022 am Hansa-BusinessPark in Münster Amelsbüren der erste Bauabschnitt für den endgültigen Standort der Forschungsfertigung entstehen. Für diesen Bau hatte das Land NRW im Februar 2022 von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Münster (WFM) ein weiteres Grundstück erworben. In unmittelbarer Nachbarschaft entsteht außerdem bis zum Jahr 2025 ein zweiter Bau für die industrienahe Produktionsforschung mit Anlagentechnik im industriellen Maßstab. Die Gesamtfläche der Batteriezellfertigung am Hansa-BusinessPark wird dann mehr als 55 000 Quadratmeter umfassen. 

„Moderne, leistungsfähige und ökologisch hergestellte Batteriezellen sind eine Schlüsseltechnologie der Energiewende“, sagt Oberbürgermeister Lewe. „Energiewende und Klimaschutz gepaart mit Forschung und Wissenschaft – dieses Projekt passt perfekt zum Wissens- und Wirtschaftsstandort Münster“, so Lewe. Die Stadt Münster will auf Grundlage der Allianz für Wissenschaft Münster, in der führende Köpfe der Stadt, Wissenschaft und Wirtschaft eng verzahnt agieren, langfristig in dieses Kompetenzfeld investieren und davon profitieren. Das Entwicklungspotenzial liegt auf der Hand. Von einer hohen Wertschöpfung für die münstersche Wirtschaft und einem zusätzlichen Imagegewinn für den Innovationsstandort Münster ist auszugehen, sagt Lewe. „Als Stadt Münster stehen wir 100-prozentig hinter diesem Projekt, in allen Belangen.“

Oberbürgermeister Markus Lewe (r.) lässt sich von Werksleiter Stefan Löher (l.) und Prof. Jens Tübke, geschäftsführender Leiter der Fraunhofer Forschungsfertigung Batteriezelle, den „FFB Workspace“ zeigen.

Oberbürgermeister Markus Lewe (r.) lässt sich von Werksleiter Stefan Löher (l.) und Prof. Jens Tübke, geschäftsführender Leiter der Fraunhofer Forschungsfertigung Batteriezelle, den „FFB Workspace“ zeigen. Foto: Amt für Kommunikation, Stadt Münster.

Für das Übermorgen forschen

Für das Übermorgen forschen: Dr. Falko Schappacher (MEET Batterieforschungszentrum der Uni Münster), Prof. Dr. Jens Tübke (Fraunhofer FFB), Dr. Florian Degen (Fraunhofer FFB) und Stefan Löher (Fraunhofer FFB), Enno Fuchs (Wirtschaftsförderung Münster), Mareike Erlenkötter-Fiekers (Alexianer Werkstätten) und Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe (von links nach rechts) im „FFB Workspace“. Foto: WFM Münster/Martin Rühle

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